Waldkiefer
Allgemeine Merkmale eines Waldkiefer
Die Wald-Kiefer – auch Gemeine Kiefer oder Föhre genannt – ist der am weitesten verbreitete Nadelbaum der Welt. Sie verdankt diesen Status ihrer außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit: Sie gedeiht sowohl in sandigen Küstengebieten als auch in hochgelegenen Bergregionen.
Die Nadeln der Kiefer sind ganzjährig vorhanden, graugrün, etwa 8 cm lang und stehen paarweise. Junge Bäume wachsen kegelförmig, ältere nehmen eine eher schirmartige Form an. Die Rinde ist orangerot-braun. Besonders Eulen nutzen sie gerne als Brutbaum.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Waldkiefer
Wurzeln mindestens 10 cm tief einsetzen und mit Erde abdecken.
Wie erntet man einen Waldkiefer
Die Kiefer sät sich leicht aus – besonders auf Heiden. Dort lassen sich die Sämlinge gut ausgraben.
Pflege und Schnitt deines Waldkiefer
Ein Rückschnitt ist nur bei Bedarf erforderlich, z. B. zur Formgebung oder zum Entfernen abgestorbener oder sich kreuzender Äste. Nicht schneiden bei Frost.
Wo wächst ein Waldkiefer
Als Lichtbaumart wurde die Kiefer bevorzugt auf nährstoffarmen Sandböden wie Heideflächen oder Binnendünen gepflanzt. Sie gedeiht aber auch unter sehr unterschiedlichen Bedingungen, sogar auf Böden mit hohem Grundwasserspiegel. Auf besonders kargen Standorten kann sie sich leicht selbst ausbreiten („Flugkiefern“). Auf nährstoffreicheren Böden wird sie hingegen meist von konkurrenzstärkeren Arten verdrängt.
Allgemein
| Ursprung |
Heimisch
|
| Baumtyp | Sonstige |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 20 bis zu Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 20 bis zu 100 Jahr |
| Maximales Alter | bis zu Jahr |
| Benötigter Platz | bis zu m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode | |
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Kein Schnitt im Sommer |
| Winter | Informationen nicht verfügbar |
| Blattformen | Sonstige |
| Leicht zu schneiden | Nein |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Knospenstellung | Informationen nicht verfügbar |
| Knospenform | Informationen nicht verfügbar |
Sonstiges
| Wurzel | Informationen nicht verfügbar |
| Blüte | Informationen nicht verfügbar |
| Windempfindlichkeit |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten | Informationen nicht verfügbar |
Ernte/Erkennung im Winter
Die Kiefer ist immergrün, wodurch sie auch im Winter leicht zu erkennen ist. Ihre Nadeln sind graugrün, bis zu 8 cm lang und stehen paarweise. Junge Bäume sind kegelförmig, ältere schirmförmig, mit orangerot-brauner Rinde.
Lichtbedarf des Waldkiefer
Geeignete Bodentypen für den Waldkiefer
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
|
| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Waldkiefer
Nährstoffbedarf des Waldkiefer
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | 172 |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | Mai bis zu Juli |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Mensch |
|
| Maus |
|
| Wildschwein |
|
| Füchse |
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| Schwein |
|
| Schaf |
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| Reh |
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| Pferd |
|
| Kuh |
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| Haushuhn |
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| Katze |
|
| Hund |
|
| Hirsch |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
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| Ziege |
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| Bieber |
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| Europäische Dachse |
|
| Eichhörnchen |
|
| Frettchen |
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Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Ja |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Waldkiefer aus
So sehen die Früchte eines Waldkiefer aus
So sieht ein Waldkiefer in Blüte aus