Schwarzkiefer
Allgemeine Merkmale eines Schwarzkiefer
Die Schwarzkiefer oder Pinus nigra unterscheidet sich von den anderen Nadelbäumen durch ihre dunkle Rinde und Zweige, die langen, etwas steifen, leicht stechenden Nadeln von 10 cm oder mehr und die sehr harzhaltigen Knospen mit anliegenden Schuppen. Es werden zwei Varietäten unterschieden, nämlich „nigra“, die Österreichische Schwarzkiefer, und „laricio“, die Korsische Schwarzkiefer. Bei Kiefern gibt es eine ziemliche Variation in der Anzahl der beieinander stehenden Nadeln. Bei dieser Art sind es immer zwei, genau wie bei der Waldkiefer. Die Zapfen sind bis zu 8 cm lang und tragen scharfe Vorsprünge.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Schwarzkiefer
Wurzeln gut bedecken, gerade in den Boden stecken.
Wie erntet man einen Schwarzkiefer
Die Schwarzkiefer sät sich sehr leicht aus, zum Beispiel auf der Heide. Hier können die Sämlinge ausgegraben werden.
Pflege und Schnitt deines Schwarzkiefer
Eine Schwarzkiefer muss nur geschnitten werden, um sie in Form zu halten oder um tote und/oder sich kreuzende Äste zu entfernen. Nicht bei Frost schneiden.
Wo wächst ein Schwarzkiefer
Sie wird vor allem auf den ärmsten Sandböden wie Heidelandschaften und Sandverwehungen angepflanzt, aber die Art kann tatsächlich auf sehr unterschiedlichen Standorten gedeihen, sogar an Orten mit hohem Grundwasserspiegel. Auf den ärmsten Böden kann sich die Art am leichtesten ausbreiten.
Allgemein
| Ursprung |
Integriert
|
| Baumtyp | Nadelbaum |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | bis zu 30 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | bis zu Jahr |
| Maximales Alter | bis zu Jahr |
| Benötigter Platz | bis zu m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode |
Bildet Sämlinge
|
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Juni tot Juni |
| Winter | Informationen nicht verfügbar |
| Blattformen | Länglich |
| Leicht zu schneiden | Nein |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Lenticellen | Nein |
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung | Informationen nicht verfügbar |
| Knospenform | Informationen nicht verfügbar |
Sonstiges
| Wurzel |
Tief- und breitwurzelnd
|
| Blüte |
Heeft bloemen
|
| Windempfindlichkeit |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten |
Buchdrucker (Nadelbäume)
|
Ernte/Erkennung im Winter
Die Blätter der Schwarzkiefer sind nadelförmig und bleiben das ganze Jahr über am Baum, was die Erkennung im Winter relativ einfach macht. Die steifen, grauen oder dunkelgrünen Nadeln der Schwarzkiefer stehen paarweise und sind in Büscheln am Ende der Zweige gehäuft.
Lichtbedarf des Schwarzkiefer
Geeignete Bodentypen für den Schwarzkiefer
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
|
| Dichter Ton |
|
| Sand |
|
| Torf |
|
| Löss |
|
| Moorig auf Sand |
|
| Lockerer Schluff |
|
| Dichter Schluff |
|
Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Schwarzkiefer
Nährstoffbedarf des Schwarzkiefer
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
|
| Hecke |
|
| Gebüsch |
|
| Wald |
|
| Futterhecke |
|
| Hintergarten |
|
| Kleiner Hintergarten |
|
| Solitärbaum |
|
| Gehölzstreifen |
|
Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | Mai bis zu Mai |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Europäische Dachse |
|
| Ziege |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
|
| Hund |
|
| Katze |
|
| Haushuhn |
|
| Kuh |
|
| Mensch |
|
| Pferd |
|
| Schaf |
|
| Schwein |
|
| Füchse |
|
| Maus |
|
| Eichhörnchen |
|
| Bieber |
|
| Frettchen |
|
| Wildschwein |
|
| Reh |
|
| Hirsch |
|
Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Ja |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Schwarzkiefer aus
So sehen die Früchte eines Schwarzkiefer aus
So sieht die Knospe eines Schwarzkiefer aus