Roter Hartriegel
Allgemeine Merkmale eines Roter Hartriegel
Der Rote Hartriegel verdankt seinen Namen den roten Zweigen, die dieser Strauch im Winter behält. In unseren Gebüschen und Waldrändern findet man häufig Exemplare der Cornus sanguinea L. Besonders während der Blütezeit fällt der Strauch durch seine schirmförmigen Blütenstände mit cremeweißen Blüten auf. Später, wenn sich die Früchte entwickelt haben, erkennt man den Strauch an den blau-schwarzen Beeren. Im Herbst, zur zweiten Blütezeit, sieht man sowohl die weißen Blütenschirme der neuen Blüte als auch die Fruchtstände der ersten Blütezeit gleichzeitig am Strauch.
Auf Lehmboden kann er stark wuchern und bildet leicht Absenker.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Roter Hartriegel
Wurzeln mindestens 10 cm unter die Erde setzen. Ein Pflanzloch graben, das 1,5-mal so breit ist wie das Wurzelsystem; darauf achten, dass die Wurzeln mit Erde bedeckt sind; nicht tiefer pflanzen als bis zum Stammansatz.
Wie erntet man einen Roter Hartriegel
Absenker und Sämlinge sammeln.
Pflege und Schnitt deines Roter Hartriegel
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig, Kornelkirschen vertragen ihn aber sehr gut. Die meisten Arten benötigen einen leichten Formschnitt, um eine schön geformte Pflanze zu erhalten. Dieser kann im Winter oder auch im Sommer erfolgen. Wenn man farbige Zweige haben will, sollte der ganze Strauch jährlich oder alle drei Jahre im zeitigen Frühjahr kräftig zurückgeschnitten werden. Junge Triebe zeigen nämlich die intensivste Färbung.
Wo wächst ein Roter Hartriegel
Die Rote Kornelkirsche wächst hauptsächlich in Gebüschen, an Waldrändern und in Wäldern. Die Sträucher gedeihen am besten auf feuchten, gut durchlässigen und nährstoffreichen Böden in der Sonne oder im Halbschatten.
Allgemein
| Ursprung |
Heimisch
|
| Baumtyp | Strauch |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 2 bis zu 4 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 4 bis zu 40 Jahr |
| Maximales Alter | bis zu Jahr |
| Benötigter Platz | bis zu m2 |
| Wachstumsrate | trees.medium |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode |
Bildet Ableger
Bildet Sämlinge
|
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Kein Schnitt im Sommer |
| Winter | Februar tot März |
| Blattformen | Eiförmig |
| Leicht zu schneiden | Nein |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Lenticellen | Ja |
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung |
Gegenständig
|
| Knospenform |
Spitz
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Sonstiges
| Wurzel | Informationen nicht verfügbar |
| Blüte |
Heeft bloemen
Heeft vruchten
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| Windempfindlichkeit | Mäßig windempfindlich |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten | Informationen nicht verfügbar |
Ernte/Erkennung im Winter
Im Winter rötlich verfärbte Zweige; grüne, spitze, gegenständige Knospen.
Lichtbedarf des Roter Hartriegel
Geeignete Bodentypen für den Roter Hartriegel
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
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| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Roter Hartriegel
Nährstoffbedarf des Roter Hartriegel
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
|
| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | 15 |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
Bienen
Schmetterlinge
Schwebfliegen
Wespen
Hummeln
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Brombeerzipfelfalter
|
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | 9 |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
Eichelhäher
Meisen
Drosseln
Amseln
Fasane
Kernbeißer
Seidenschwänze
Dohlen
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | Mai bis zu Juni |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Europäische Dachse |
|
| Eichhörnchen |
|
| Frettchen |
|
| Ziege |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
|
| Hirsch |
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| Hund |
|
| Katze |
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| Haushuhn |
|
| Kuh |
|
| Mensch |
|
| Maus |
|
| Pferd |
|
| Reh |
|
| Schaf |
|
| Schwein |
|
| Füchse |
|
| Wildschwein |
|
| Bieber |
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Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
CO2
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Nein |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Roter Hartriegel aus
So sehen die Früchte eines Roter Hartriegel aus
So sieht ein Roter Hartriegel in Blüte aus
So sieht die Knospe eines Roter Hartriegel aus
So sieht das Blatt eines Roter Hartriegel aus