Grau-Erle
Allgemeine Merkmale eines Grau-Erle
Die Grau-Erle oder Weiß-Erle (Alnus incana) ist ein Baum aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Er kommt ursprünglich in Nord- und Mitteleuropa, Nordamerika und Westasien vor.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Grau-Erle
Die Erle kann man in Ruhe wachsen lassen. Als Solitärbaum kommt ihre Schönheit besonders zur Geltung. Man kann Erlen auch in einer Reihe als Windschutz pflanzen und sie dann bereits in jungem Alter einkürzen. In Strauchform erfüllen sie ebenfalls ihren Zweck. Erlen wachsen schnell und verbreiten sich stark, wenn die Samen in feuchten Boden gelangen.
Wie erntet man einen Grau-Erle
Lassen sich gut einkürzen, wie auch Weiden.
Pflege und Schnitt deines Grau-Erle
Erlen können – wie Weiden – eingekürzt werden. So lassen sie sich relativ klein halten. Der Baum muss nicht zwingend geschnitten werden, wächst dann jedoch zu einem großen Baum heran. Die Größe hängt also von der Pflege ab.
Wo wächst ein Grau-Erle
Diese lichtliebende Baumart gedeiht am besten auf nährstoff- und mineralstoffreichen Böden. Auch sauerstoffarme Bodenbedingungen, etwa bei langanhaltenden Überschwemmungen, übersteht die Grauerle gut.
Allgemein
| Ursprung |
Fremd
Integriert
|
| Baumtyp | Laubbaum |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 7 bis zu 20 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 3 bis zu 100 Jahr |
| Maximales Alter | 100 bis zu 125 Jahr |
| Benötigter Platz | 6 bis zu 10m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode |
Veredelung / Kopfbaumkulturen (Schnitt ca. 2 m)
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| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Kein Schnitt im Sommer |
| Winter | Januar tot März |
| Blattformen | Eiförmig |
| Leicht zu schneiden | Ja |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Lenticellen | Ja |
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung |
Wechselständig
|
| Knospenform |
Spitz
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Sonstiges
| Wurzel |
Tief- und breitwurzelnd
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| Blüte |
Heeft vruchten
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| Windempfindlichkeit | Nicht windempfindlich |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten | Informationen nicht verfügbar |
Ernte/Erkennung im Winter
Eine graue Borke und dunklere Knospen als die violetten Knospen der Schwarz-Erle.
Lichtbedarf des Grau-Erle
Geeignete Bodentypen für den Grau-Erle
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
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| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Grau-Erle
Nährstoffbedarf des Grau-Erle
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | 141 |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | Februar bis zu März |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Pferd |
|
| Mensch |
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| Bieber |
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| Europäische Dachse |
|
| Eichhörnchen |
|
| Frettchen |
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| Ziege |
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| Pflanzenfressende Nagetiere |
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| Hirsch |
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| Hund |
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| Katze |
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| Haushuhn |
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| Kuh |
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| Maus |
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| Reh |
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| Schaf |
|
| Schwein |
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| Füchse |
|
| Wildschwein |
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Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
CO2
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Ja |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Grau-Erle aus
So sieht die Knospe eines Grau-Erle aus
So sieht das Blatt eines Grau-Erle aus