Gewöhnliche Platane
Allgemeine Merkmale eines Gewöhnliche Platane
Die Gewöhnliche Platane ist ein imposanter Baum, bekannt für ihre auffällige, sich jährlich erneuernde, gefleckte Rinde. Ihre großen, handförmigen Blätter sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch funktional. Die Platane ist sehr widerstandsfähig gegen Bodenverdichtung und wächst gut an Orten, wo andere Bäume Schwierigkeiten hätten. Ihre großen Blätter spenden im Sommer wohltuenden Schatten – ideal für heiße Tage. Vor allem in Städten sieht man sie häufig auf Plätzen oder an Straßen. Auch als Spalierbaum in Gärten oder auf Terrassen ist sie beliebt.
Typisch für die Gewöhnliche Platane sind die drei- bis fünf-lappigen Blätter mit gezähntem Rand. Die Blattoberseite ist glänzend grün, die Unterseite blass und matt. Die männlichen Blüten erscheinen gelblich, die weiblichen karminrot – beide wachsen in kugeligen Blütenständen.
Platanen filtern die Luft
Studien zeigen, dass Platanen effektiv Luftverschmutzung reduzieren. Ihre großen Blätter und die raue Rinde bieten viel Oberfläche, um Feinstaub und Schadstoffe zu binden. Bäume wie die Platane tragen zur Luftreinigung bei, indem sie Schadstoffe absorbieren und Sauerstoff produzieren – das verbessert die Luftqualität in Städten erheblich.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Gewöhnliche Platane
Wie bei der Lärche: Pflanzloch ein Drittel tiefer und breiter als die Wurzeln. Die Pfahlwurzel soll gerade nach unten zeigen. Den Sämling leicht erhöht einsetzen, sodass der Wurzelhals später auf Höhe der Bodenoberfläche liegt. Wurzeln stabil platzieren, nicht nach oben gebogen oder verdreht. Möglichst weit ausbreiten für guten Raum. Loch mit feuchter, lockerer Erde füllen, dabei gut krümeln und zwischen die Haarwurzeln rieseln lassen. Leicht andrücken. Für Details siehe Pflanzanleitung auf der Website.
Wie erntet man einen Gewöhnliche Platane
Die Platane hat eine Pfahlwurzel. Mit dem Spaten senkrecht neben dem Stamm einstechen, rundherum vorsichtig lockern, dann mit einer sanften Hebelbewegung den Sämling mitsamt der möglichst vollständigen Pfahlwurzel herausheben.
Pflege und Schnitt deines Gewöhnliche Platane
Die Platane muss als Baum nicht geschnitten werden. In Städten wird sie jedoch oft „aufgeastet“, also von Seitenästen befreit, damit sie ordentlich entlang von Straßen wachsen kann. Wenn du eine Platane schneiden möchtest, ist das am besten in den Wintermonaten oder im zeitigen Frühjahr möglich. Im Frühjahr bieten sich besonders die Monate März und April an – in dieser Zeit kann sich der Baum gut erholen und auf die warmen Monate vorbereiten. Ein Rückschnitt im Sommer ist nicht zu empfehlen, da die Platane dann „verbluten“ kann.
Die Platane kann auch geschnitten werden, wenn du sie als Spalierbaum hältst. Dann schneidest du die Äste auf 1 bis maximal 2 Knospen zurück. Manchmal kann auch ein kompletter Rückschnitt eines Triebes bis zum glatten Ansatz sinnvoll sein. In diesem Fall muss der Baum jedoch viel Kraft aufbringen, um wieder auszutreiben – das neue Wachstum lässt dann entsprechend auf sich warten.
Wo wächst ein Gewöhnliche Platane
Ursprünglich kommt die Platane in auwaldähnlichen Wäldern entlang von Flüssen vor, wo sie auf nährstoffreichen und feuchten Böden wächst. Dort teilt sie sich ihren Lebensraum mit Bäumen wie Pappeln, Erlen und Weiden. Obwohl sich die Platane unter feuchten Bedingungen besonders wohlfühlt, ist sie erstaunlich trockenheitsresistent, was sie ideal für städtische Standorte macht. Sie stellt keine hohen Ansprüche an den Boden, kann jedoch auf kalkreichen Böden unter Trockenheit leiden, was ihr Wachstum beeinträchtigen kann.
Allgemein
| Ursprung |
Fremd
|
| Baumtyp | Laubbaum |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 8 bis zu 12 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 20 bis zu 25 Jahr |
| Maximales Alter | 200 bis zu 400 Jahr |
| Benötigter Platz | 100 bis zu 120m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Ja |
| Vermehrungsmethode |
Stecklingsvermehrung (Steckling 5–50 cm)
Bildet Sämlinge
|
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Ja |
| Sommer | Kein Schnitt im Sommer |
| Winter | Oktober tot März |
| Blattformen | Handförmig gelappt |
| Leicht zu schneiden | Ja |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Lenticellen | Ja |
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung |
Wechselständig
|
| Knospenform |
Spindelförmig
|
Sonstiges
| Wurzel |
Tiefwurzelnd
|
| Blüte |
Heeft vruchten
Heeft katjes
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| Windempfindlichkeit | Mäßig windempfindlich |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten |
Blattfleckenkrankheit
Massariakrankheit
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Ernte/Erkennung im Winter
Die Knospen sind kegelförmig, rotbraun und haben eine auffällig breite Basis. Sie sind 6–8 mm groß.
Die Rinde ist glatt, dünn und graubraun. Durch das Abblättern entstehen grünliche oder gelbliche Flecken, an denen die Platane oft gut zu erkennen ist. Die jungen Triebe sind hellgrün und werden später kräftiger und braun.
Lichtbedarf des Gewöhnliche Platane
Geeignete Bodentypen für den Gewöhnliche Platane
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
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| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Gewöhnliche Platane
Nährstoffbedarf des Gewöhnliche Platane
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | Mai bis zu Juni |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Mensch |
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| Pferd |
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| Kuh |
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| Schwein |
|
| Haushuhn |
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| Ziege |
|
| Schaf |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
|
| Hund |
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| Katze |
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| Füchse |
|
| Europäische Dachse |
|
| Frettchen |
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| Maus |
|
| Eichhörnchen |
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| Wildschwein |
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| Hirsch |
|
| Reh |
|
| Bieber |
|
Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
CO2
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Nein |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Gewöhnliche Platane aus
So sehen die Früchte eines Gewöhnliche Platane aus
So sieht ein Gewöhnliche Platane in Blüte aus
So sieht die Knospe eines Gewöhnliche Platane aus
So sieht das Blatt eines Gewöhnliche Platane aus