Bruch-Weide
Allgemeine Merkmale eines Bruch-Weide
Die Bruch-Weide (Salix fragilis) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Ihren Namen verdankt sie den Zweigen, die leicht brechen oder reißen und dabei ein knackendes Geräusch machen. Sie kann bis zu 25 m hoch werden und zählt damit zu den größten Weidenarten. Ihre schmalen, fein gezähnten Blätter sind typisch für diese schmalblättrige Weide. Die Bestimmung ist allerdings nicht ganz einfach, da sie häufig mit der Silber-Weide hybridisiert. Die Hybride Salix × rubens ist deutlich häufiger als reine Bruchweiden.
Die Bruchweide bildet Kätzchen. Die männlichen Kätzchen sind gelb und 2–2,5 cm lang. Die weiblichen Kätzchen können bis zu 10 cm lang werden, sind anfangs grün und später weiß. Sie enthalten Samen mit einem Flugflaum. Die Blüten stehen in schlanken, zylindrischen und zugespitzten Kätzchen, die gleichzeitig mit den Blättern erscheinen.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Bruch-Weide
Steckhölzer 40–60 cm tief in die Erde stecken – möglichst bis zum Bodenwasser. Idealer Pflanzzeitraum: Mitte Februar bis Ende März. Im November/Dezember ist das Anwachsen weniger wahrscheinlich.
Wie erntet man einen Bruch-Weide
Triebe von bestehenden Sträuchern mit schräger Schnittfläche zur Pflanzung absägen.
Pflege und Schnitt deines Bruch-Weide
Die Bruchweide, bekannt für ihre brüchigen Zweige, profitiert von einem Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Entferne abgestorbene, beschädigte oder sich kreuzende Äste, um Stabilität und Luftzirkulation zu fördern. Junge Bäume können in Form geschnitten werden; ausgewachsene sollten zur Erhaltung von Größe und Gesundheit regelmäßig gepflegt werden. Regelmäßiger Schnitt senkt die Bruchgefahr und fördert kräftigen Wuchs. Korrektes Schneiden unterstützt Vitalität und Erscheinung.
Die Bruchweide bevorzugt eine konstant feuchte Umgebung und sollte etwa alle drei Wochen gegossen werden – ohne Staunässe zu verursachen.
Wo wächst ein Bruch-Weide
Die Bruchweide wächst bevorzugt an Flussufern. Ihre leicht brechenden Zweige fördern die vegetative Vermehrung entlang von Gewässern. Der Baum verträgt regelmäßige Überschwemmungen. Hinsichtlich des Bodens ist er wenig anspruchsvoll, bevorzugt jedoch natürliche, lehmige Auenböden. In der Kulturlandschaft wächst er auch auf anderen Böden, oft deutlich trockener als in natürlichen Standorten.
Allgemein
| Ursprung |
Heimisch
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| Baumtyp | Laubbaum |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 5 bis zu 12 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 4 bis zu 20 Jahr |
| Maximales Alter | 20 bis zu 30 Jahr |
| Benötigter Platz | bis zu m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode |
Stecklingsvermehrung (Steckling 5–50 cm)
Veredelung / Kopfbaumkulturen (Schnitt ca. 2 m)
Bildet Sämlinge
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| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Kein Schnitt im Sommer |
| Winter | November tot März |
| Blattformen | Lanzettlich |
| Leicht zu schneiden | Ja |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Lenticellen | Ja |
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung |
Wechselständig
|
| Knospenform |
Spitz
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Sonstiges
| Wurzel |
Flachwurzelnd
Tiefwurzelnd
|
| Blüte |
Heeft katjes
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| Windempfindlichkeit | Nicht windempfindlich |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten | Informationen nicht verfügbar |
Ernte/Erkennung im Winter
Die Blätter sind nicht aromatisch, die Knospen nicht klebrig. Die Zweige sind bräunlich und leicht brechend. Die Bestimmung ist schwierig, da es viele Hybriden mit der Silber-Weide gibt. Die Hybride Salix × rubens ist deutlich häufiger als die reine Art.
Lichtbedarf des Bruch-Weide
Geeignete Bodentypen für den Bruch-Weide
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
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| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Bruch-Weide
Nährstoffbedarf des Bruch-Weide
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | 450 |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | April bis zu Mai |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Pferd |
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| Mensch |
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| Kuh |
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| Schwein |
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| Schaf |
|
| Reh |
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| Bieber |
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| Europäische Dachse |
|
| Eichhörnchen |
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| Frettchen |
|
| Ziege |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
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| Hirsch |
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| Hund |
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| Katze |
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| Haushuhn |
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| Maus |
|
| Füchse |
|
| Wildschwein |
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Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
CO2
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Nein |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Bruch-Weide aus
So sieht ein Bruch-Weide in Blüte aus
So sieht das Blatt eines Bruch-Weide aus