Bergulme

Möchtest du einen Bergulme pflanzen? Hier findest du alle Informationen, die du benötigst, um den Bergulme am besten zu pflanzen, sowie zum Beschneiden und Pflegen deines Bergulme.

Allgemeine Merkmale eines Bergulme

Die Berg-Ulme ist ein stattlicher Baum mit dichter Krone, deren untere Äste leicht herabhängen. Wuchshöhe bis 40 m, Breite bis ca. 20 m. Die Rinde bleibt lange glatt, später entstehen flache Rillen. Junge Zweige sind graubraun und weißlich behaart, später grau. Die großen Blätter sind asymmetrisch, sehr rau und dunkelgrün, auf der Unterseite hellgrün und behaart. Ulmen erkennt man an der asymmetrischen Blattbasis und dem gezähnten Blattrand.
Auf Ulmen leben viele auf diese Baumart spezialisierte Insektenarten und Milben, wodurch sie für die Biodiversität sehr wichtig sind.
Leider ist auch diese Ulme anfällig für das Ulmensterben.
 


Wie pflanzt man einen Bergulme

Wurzeln mindestens 10 cm tief in die Erde setzen. Pflanzloch etwa 1,5-mal so breit wie das Wurzelwerk graben, alle Wurzeln mit Erde bedecken, nicht tiefer pflanzen als der Stammansatz.

Pflege und Schnitt deines Bergulme

Die Ulme muss nicht unbedingt geschnitten werden. Wenn gewünscht, sollte dies im Februar erfolgen. Ein kräftiger Rückschnitt ist möglich.

Wo wächst ein Bergulme

Ulmen bevorzugen nährstoffreiche, feuchte, kalkhaltige Böden. Sie vertragen sowohl Nässe als auch Trockenperioden, sind salzresistent und regenerieren sich gut. Bevorzugt wird schwach saurer bis basischer Boden.


Allgemein

Ursprung
Heimisch
Baumtyp Laubbaum

Länge und Alter

Länge in etwa 10 Jahren 2 bis zu 4 Meter
Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren bis zu Jahr
Maximales Alter 150 bis zu 200 Jahr
Benötigter Platz bis zu m2
Wachstumsrate

Vermehrung

Baum ist selbstbestäubend Ja
Vermehrungsmethode
Bildet Schösslinge
Stecklingsvermehrung (Steckling 5–50 cm)
Bildet Sämlinge
Fortpflanzungsgeschwindigkeit

Fortpflanzungsgeschwindigkeit

1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen).
2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich
3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn).
4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen
5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich).

Schnittperiode

Dieser Baum ist immergrün Ja
Sommer Kein Schnitt im Sommer
Winter November tot Februar
Blattformen Oval
Leicht zu schneiden Nein

Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)

Lenticellen Nein
Kleur

Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)

Farbe
Knospenstellung Informationen nicht verfügbar
Knospenform Informationen nicht verfügbar

Sonstiges

Wurzel
Tief- und breitwurzelnd
Blüte
Heeft bloemen
Heeft vruchten
Windempfindlichkeit Nicht windempfindlich

Krankheiten

Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten
Ulmensterben

Ernte/Erkennung im Winter

Die Unterschiede zwischen den Ulmenarten sind im Winter schwer zu erkennen. Zur Bestimmung sollte man Flügelnüsse und Kurztriebe untersuchen. Die Flügelnuss der Berg-Ulme ist 2–2,5 cm lang, mit kurzem Stiel (< 0,5 cm). Der Samen liegt zentral, ohne die Einkerbung der Flügel zu berühren. Die Blätter (Kurztriebe!) sind 8–16 cm lang, eiförmig, enden meist plötzlich in einer feinen Spitze (manchmal zwei- oder dreispitzig), oben rau behaart, unten weich behaart. Die Blattstiele sind max. 4 mm lang. Die Berg-Ulme bildet meist keine Wurzelausläufer.

Junge Triebe sind rau behaart, Knospenschuppen rotlich bewimpert.

Lichtbedarf des Bergulme

Der Bergulme gedeiht am besten unter diesen Lichtverhältnissen.
  • Volle Sonne
  • Halbschatten

  • Geeignete Bodentypen für den Bergulme

    In dieser Übersicht findest du, in welchen Bodentypen der Bergulme am besten wächst.
    Bodenart Eignung
    Lockerer Ton
    Dichter Ton
    Sand
    Torf
    Löss
    Moorig auf Sand
    Lockerer Schluff
    Dichter Schluff

    Feuchtigkeit

    Ein (Grund)Wasserstand gibt an, wie tief das Grundwasser normalerweise unter der Oberfläche liegt. Je höher die römische Zahl, desto tiefer liegt das Grundwasser.
    I
    II
    III
    IV
    V
    VI
    VII
    VIII

    Geeigneter Säuregrad für den Bergulme

    Jeder Bodentyp hat einen bestimmten Säuregrad, gemessen in pH-Werten. Den Bergulme kannst du in einem Boden pflanzen, der in diesen Bereich fällt:
    0.0
    0.5
    1.0
    1.5
    2.0
    2.5
    3.0
    3.5
    4.0
    4.5
    5.0
    5.5
    6.0
    6.5
    7.0
    7.5
    8.0
    8.5
    9.0

    Nährstoffbedarf des Bergulme

    Einige Bodentypen bieten mehr Nährstoffreichtum als andere.
    1.0
    1.5
    2.0
    2.5
    3.0
    3.5
    4.0
    4.5
    5.0
    5.5
    6.0
    6.5
    7.0
    7.5
    8.0
    8.5
    9.0
    1. Sehr nährstoffarmer Boden
    2. Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden
    3. Nährstoffarmer Boden
    4. Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden
    5. Mäßig nährstoffreicher Boden
    6. Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden
    7. Nährstoffreicher Boden
    8. Ausgesprochen nährstoffreicher Boden
    9. Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden

    Feuchtigkeit

    Steht Bergulme gerne mit seinen Wurzeln in extrem trockenen (1.0) oder nassen (9.0) Böden?
    1.0
    1.5
    2.0
    2.5
    3.0
    3.5
    4.0
    4.5
    5.0
    5.5
    6.0
    6.5
    7.0
    7.5
    8.0
    8.5
    9.0
    1. Extrem trockene Böden
    2. Extrem trockene bis trockene Böden
    3. Trockene Böden
    4. Trockene bis trockene/feuchte Böden
    5. Trockene/feuchte Böden
    6. Trockene/feuchte bis feuchte Böden
    7. Feuchte Böden
    8. Feuchte bis nasse Böden
    9. Nasse Böden

    In Landschaften anzuwenden

    0 = nicht ausgefüllt, 1 = ungeeignet, 5 = sehr geeignet
    Landschaft Eignung
    Waldgarten
    Hecke
    Gebüsch
    Wald
    Futterhecke
    Hintergarten
    Kleiner Hintergarten
    Solitärbaum
    Gehölzstreifen

    Kulturhistorischer Wert

    0 = nicht ausgefüllt, 1 = niedrig, 9 = hoch

    Insekten

    Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? 124
    Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze?
    Bienen
    Schmetterlinge
    Schwebfliegen
    Käfer
    Wanzen
    Wespen
    Blattläuse
    Hummeln
    Ameisen
    Marienkäfer
    Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? Nein
    Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig?
    Ulmenzipfelfalter
    Iepenspintkever
    Iepenzigzagbladwesp

    Vögel

    Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? 10
    Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze?

    Säugetiere

    Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze?
    Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze?
    Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? Nein
    Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig?

    Blütezeit

    Sommer März bis zu April

    Baumarten

    Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst

    Für Säugetiere geeignet?

    giftig, 1 = ungeeignet, 5 = sehr geeignet
    Säugetier Eignung
    Europäische Dachse
    Eichhörnchen
    Frettchen
    Ziege
    Pflanzenfressende Nagetiere
    Hirsch
    Katze
    Hund
    Haushuhn
    Kuh
    Mensch
    Maus
    Pferd
    Reh
    Schaf
    Schwein
    Füchse
    Wildschwein
    Bieber

    Erläuterung

    Erklärung

    Essbarkeit

    • Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
    1. Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
    2. Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
    3. Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
    4. Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
    5. Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.


    Stammeshöhe

    Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums

    von - bis, in ganzen Metern, Durchschnitt

    Informationen nicht verfügbar

    Stammdurchmesser

    (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.

    von - bis, in ganzen Zentimetern, Durchschnitt

    Informationen nicht verfügbar

    Oberirdische Biomasse

    in ganzen kg

    Informationen nicht verfügbar

    Unterirdische Biomasse

    in ganzen kg

    Informationen nicht verfügbar

    Stoffbinder

    Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden?
    CO2
    Fijnstof

    Kohlenstoffanziehung (kf)

    (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums Laubbäume (Kf = 0,48)

    Erwärmungsresistenz

    Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). Nein
    CO2
    Fijnstof

    CO2

    0. nicht ausgefüllt
    1. keine Speicherung
    2. geringe Speicherung
    3. mäßige Speicherung
    4. viel Speicherung
    5. sehr viel Speicherung

    Feinstaub

    0. nicht ausgefüllt
    1. keine Auffangkapazität
    2. geringe Auffangkapazität
    3. mäßige Auffangkapazität
    4. große Auffangkapazität
    5. sehr große Auffangkapazität

    So sieht ein erwachsener Baum Bergulme aus

    Ruwe iep
    Bergulme - Baumrinde
    Bergulme im Winter

    So sehen die Früchte eines Bergulme aus

    Vruchten Ruwe iep

    So sieht ein Bergulme in Blüte aus

    Bloeiwijze Ruwe iep

    So sieht das Blatt eines Bergulme aus

    Blad Ruwe iep