Asch-Weide
Allgemeine Merkmale eines Asch-Weide
Die Asch-Weide oder Grau-Weide ist ein Strauch oder seltener ein kleiner Baum, dessen Zweige eine graue, filzige Behaarung aufweisen. Die ganze Pflanze wirkt grau, was sich auch im botanischen Namen widerspiegelt: cinerea bedeutet aschfarben. Sie kann bis zu 10 Meter hoch werden, wächst breit ausladend und ähnelt der Wald-Weide. Die Blätter sind silbrig und auf der Unterseite leicht behaart. Die Graue Weide wächst schnell und bevorzugt feuchte Standorte wie Sümpfe, Flussufer und feuchte Wälder. Ihre Kätzchen sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
Weidenarten sind als Gruppe gut erkennbar, die einzelnen Arten jedoch nicht immer leicht zu unterscheiden. Die Graue Weide ist besonders schwierig zu bestimmen und sehr variabel. Vor allem die Wald-Weide und die Öhrchen-Weide ähneln ihr stark: Die Wald-Weide ist insgesamt größer, auch was Blattlänge und -breite betrifft, und ihre Blätter erinnern an Apfelblätter; die Nebenblätter an jungen Trieben sind auffälliger. Die Öhrchen-Weide hingegen ist deutlich kleiner, ihre Blätter sind kürzer als 3 cm, auffällig gewellt mit gekräuseltem Rand, oberseits stumpf blaugrün, unterseits grau und filzig behaart. Besonders junge, aber auch ältere Triebe sind dicht filzig behaart.
Merkmale
Wie pflanzt man einen Asch-Weide
Steckhölzer 30–40 cm tief in die Erde stecken. Alternativ können sie auch zuerst ins Wasser gestellt werden, um Wurzeln zu bilden.
Wie erntet man einen Asch-Weide
Frisch geschnittene Zweige können direkt zur Pflanzung oder Bewurzelung verwendet werden.
Pflege und Schnitt deines Asch-Weide
Die Asch-Weide ist ein robuster Strauch mit hoher Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umgebungen, was die Pflege einfach macht. Wichtig sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und ein jährlicher Rückschnitt zur Formhaltung und Förderung des gesunden Wachstums. Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Wurzelfäule zu vermeiden, und es sollte ausreichend Platz zur Verfügung stehen, da sie recht groß werden kann.
Schnitt:
Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist im späten Herbst, Winter oder frühen Frühjahr (Januar bis März). Für das traditionelle „Köpfen“ (Kopfbäume) mindestens alle drei Jahre schneiden.
Köpfen:
Das Köpfen erfolgt im späten Herbst oder frühen Winter (November/Dezember), wenn der Baum ruht und keine Blätter trägt. Dabei werden alle Äste auf den Stamm zurückgeschnitten, wodurch eine charakteristische knorrige Form entsteht. Das fördert das Austreiben neuer Triebe und sorgt für eine dichtere, gesündere Struktur. Nicht alle Weidenarten sind für das Köpfen geeignet – im Zweifel bitte Fachberatung einholen.
Wo wächst ein Asch-Weide
Die Grau-Weide bevorzugt feuchte Standorte, ist aber nicht auf saure Böden wie die Öhrchen-Weide beschränkt. Sie wächst in feuchten Wäldern, Dünen-Tälern, Niedermooren, an Flussufern und in Bachtälern. Vorkommen: Europa (außer dem äußersten Westen), gemäßigtes Asien, Nordafrika.
Allgemein
| Ursprung |
Heimisch
|
| Baumtyp | Laubbaum |
Länge und Alter
| Länge in etwa 10 Jahren | 2 bis zu 4 Meter |
| Fortpflanzungsreife in wie vielen Jahren | 0 bis zu Jahr |
| Maximales Alter | 50 bis zu 100 Jahr |
| Benötigter Platz | bis zu m2 |
| Wachstumsrate |
Vermehrung
| Baum ist selbstbestäubend | Nein |
| Vermehrungsmethode |
Stecklingsvermehrung (Steckling 5–50 cm)
Veredelung / Kopfbaumkulturen (Schnitt ca. 2 m)
Bildet Sämlinge
|
| Fortpflanzungsgeschwindigkeit |
|
Fortpflanzungsgeschwindigkeit
| 1. Sehr niedrige Fortpflanzungsrate. Die Pflanze verbreitet sich kaum, hat wenige Samen oder vegetative Verbreitung (z.B. Bäume mit schweren Samen). |
| 2. Niedrige Fortpflanzungsrate. Verbreitung durch begrenzte Samenproduktion oder spezifische Bedingungen erforderlich |
| 3. Mittlere Fortpflanzungsrate. Regelmäßige Verbreitung, abhängig von Wind, Wasser oder Tieren, mit mäßiger Geschwindigkeit (z.B. Löwenzahn). |
| 4. Hohe Fortpflanzungsrate. Viele Samen und mehrere Verbreitungsstrategien (Wind, Vögel, vegetativ). Kolonisiert schnell offene Flächen |
| 5. Sehr hohe Fortpflanzungsrate. Invasive Arten, die sich explosionsartig über große Entfernungen ausbreiten (z.B. Japanischer Staudenknöterich). |
Schnittperiode
| Dieser Baum ist immergrün | Nein |
| Sommer | Juni tot Juli |
| Winter | Oktober tot März |
| Blattformen | Länglich |
| Leicht zu schneiden | Ja |
Rindenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Kleur |
Knospenmerkmale Sämling (50-200cm)
| Farbe | |
| Knospenstellung |
Zerstreut
|
| Knospenform |
Eiförmig
|
Sonstiges
| Wurzel |
Flachwurzelnd
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| Blüte |
Heeft katjes
|
| Windempfindlichkeit | Nicht windempfindlich |
Krankheiten
| Empfindlich gegenüber den folgenden Krankheiten |
Wasserzeichen-Krankheit
|
Ernte/Erkennung im Winter
Zweige und Äste sind oft gedreht, graugrün oder braungrau gefärbt. Junge Triebe sind leicht behaart. Die Knospen sind braun, eiförmig, klein und leicht behaart, wechselständig angeordnet. Bei jungen Pflanzen ist die Rinde glatt und gräulich, bei älteren rauer mit tiefen Furchen.
Lichtbedarf des Asch-Weide
Geeignete Bodentypen für den Asch-Weide
| Bodenart | Eignung |
|---|---|
| Lockerer Ton |
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| Dichter Ton |
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| Sand |
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| Torf |
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| Löss |
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| Moorig auf Sand |
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| Lockerer Schluff |
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| Dichter Schluff |
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Feuchtigkeit
Geeigneter Säuregrad für den Asch-Weide
Nährstoffbedarf des Asch-Weide
| 1. | Sehr nährstoffarmer Boden |
| 2. | Sehr nährstoffarmer bis nährstoffarmer Boden |
| 3. | Nährstoffarmer Boden |
| 4. | Nährstoffarmer bis mäßig nährstoffreicher Boden |
| 5. | Mäßig nährstoffreicher Boden |
| 6. | Mäßig nährstoffreicher bis nährstoffreicher Boden |
| 7. | Nährstoffreicher Boden |
| 8. | Ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
| 9. | Sehr ausgesprochen nährstoffreicher Boden |
Feuchtigkeit
| 1. | Extrem trockene Böden |
| 2. | Extrem trockene bis trockene Böden |
| 3. | Trockene Böden |
| 4. | Trockene bis trockene/feuchte Böden |
| 5. | Trockene/feuchte Böden |
| 6. | Trockene/feuchte bis feuchte Böden |
| 7. | Feuchte Böden |
| 8. | Feuchte bis nasse Böden |
| 9. | Nasse Böden |
In Landschaften anzuwenden
| Landschaft | Eignung |
|---|---|
| Waldgarten |
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| Hecke |
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| Gebüsch |
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| Wald |
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| Futterhecke |
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| Hintergarten |
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| Kleiner Hintergarten |
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| Solitärbaum |
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| Gehölzstreifen |
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Kulturhistorischer Wert
Insekten
| Wie viele Insekten leben typischerweise auf diesem Baum/Pflanze? | 450 |
| Welche Insektengruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
Bienen
Schmetterlinge
Schwebfliegen
Käfer
Hummeln
|
| Gibt es Insekten, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Insektenarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Vögel
| Durchschnittliche Anzahl von Vögeln pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Vogelgruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
Säugetiere
| Durchschnittliche Anzahl von Säugetieren pro Baum/Pflanze? | |
| Welche Säugetiergruppen leben auf diesem Baum/Pflanze? |
|
| Gibt es Säugetiere, die von dieser Art abhängig sind? | Nein |
| Welche Säugetierarten sind von diesem Baum/Pflanze abhängig? |
Blütezeit
| Sommer | März bis zu April |
Baumarten
| Baumarten, mit denen dieser Baum gerne wächst |
|
Für Säugetiere geeignet?
| Säugetier | Eignung |
|---|---|
| Bieber |
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| Europäische Dachse |
|
| Eichhörnchen |
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| Frettchen |
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| Ziege |
|
| Pflanzenfressende Nagetiere |
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| Hirsch |
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| Hund |
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| Katze |
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| Haushuhn |
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| Kuh |
|
| Mensch |
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| Maus |
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| Pferd |
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| Reh |
|
| Schaf |
|
| Schwein |
|
| Füchse |
|
| Wildschwein |
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Erläuterung
Erklärung
Essbarkeit
- Giftig: Dieser Baum oder Strauch ist giftig für Säugetiere und absolut ungeeignet zum Verzehr.
- Sehr ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann schädlich sein.
- Ungeeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen ungeeignet für den Verzehr durch Säugetiere und kann nachteilige Auswirkungen haben.
- Mäßig geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist mäßig geeignet als Nahrung für Säugetiere, möglicherweise mit bestimmten Risiken oder Einschränkungen.
- Geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist im Allgemeinen geeignet als Nahrung für Säugetiere, mit geringen bis keinen Risiken.
- Sehr geeignet: Dieser Baum oder Strauch ist sehr geeignet als Nahrung für Säugetiere, sicher und von hoher Nährwert.
Stammeshöhe
Durchschnittliche Stammeshöhe (hg) des mittleren Basalbereichbaums
Informationen nicht verfügbar
Stammdurchmesser
(dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums.
Informationen nicht verfügbar
Oberirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Unterirdische Biomasse
in ganzen kgInformationen nicht verfügbar
Stoffbinder
| Welche Stoffe können gebunden oder aufgenommen werden? |
CO2
Fijnstof
|
Kohlenstoffanziehung (kf)
| (dg) (1,30m) des mittleren Basalbereichbaums | Laubbäume (Kf = 0,48) |
Erwärmungsresistenz
| Dieser Baum ist gut resistent gegen die Erwärmung (plus 3 Grad) unseres Klimas und passt in die Zukunft unseres Klimas (hitze- und dürrebeständig). | Ja |
CO2
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Speicherung |
| 2. | geringe Speicherung |
| 3. | mäßige Speicherung |
| 4. | viel Speicherung |
| 5. | sehr viel Speicherung |
Feinstaub
| 0. | nicht ausgefüllt |
| 1. | keine Auffangkapazität |
| 2. | geringe Auffangkapazität |
| 3. | mäßige Auffangkapazität |
| 4. | große Auffangkapazität |
| 5. | sehr große Auffangkapazität |
So sieht ein erwachsener Baum Asch-Weide aus
So sieht ein Asch-Weide in Blüte aus
So sieht das Blatt eines Asch-Weide aus